
Die mächtige neuromanische Kirche in Alberschwende ist dem Heiligen Martin geweiht. Sie war einst eine Filiale von Bregenz. Um 1120 wurde die Kirche an das Kloster Mehrerau übergeben. Erstmal urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1427, 1854 entstand ein Neubau. Ein Fegefeuerrelief ziert das Westportal, auf dem Südportal „Tor des Bruders“ ist der Heilige Martin dargestellt, am „Tor Jesu“ im Norden ist ein Salvator-Bronzerelief zu erkennen. Christus mit den Kindern ist als Fresko im Chor zu sehen. An der Kanzel finden sich Figuren der vier Evangelisten. Der Bregenzer Künstler Gottfried Bechtold fertigte für die südliche Außenwand eine Steinfigur des Heiligen Merbod. Das Leben des Seelsorgers Merbod fand 1120 in Alberschwende ein tragisches Ende durch Erschlagen.
Öffnungszeitenfrei zugänglich
Preisefrei zugänglich
Präsentiert von: Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur, Autor: Barbara Neyer
letzte Änderung: 16.07.2019Anfahrt:
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